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DIN 276 · VOB/C · Baupreisindex

Vom Bauplan zum fertigen Leistungsverzeichnis

Laden Sie Grundrisse und Schnitte als PDF hoch. Die Mengen werden aus der Zeichnung gemessen, nach DIN 276 gegliedert und aus einem geprüften Preiskatalog bewertet.

Registrierung ohne Zahlungsdaten · Jede Menge mit Herkunft: gemessen, aus dem Plan gelesen oder geschätzt.

Grundriss_OG_M1-100.pdf12 Seiten · 184 Positionen
05.01.030Mauerwerk KS-Plansteine, d = 17,5 cmgemessen · S. 3, Grundriss OG
148,60 m²14.339,90 €
04.03.010Stahlbetondecke C25/30, d = 20 cmgemessen · S. 5, Schnitt A–A
212,40 m²28.036,80 €
11.01.040Zementestrich CT-C25-F4, 60 mmaus dem Plan gelesen · S. 3
198,75 m²6.797,25 €
10.01.010Innenputz Gips, Q2kein Katalogpreis hinterlegt
486,20 m²Preis fehlt
Gesamt netto3 von 4 Positionen bepreist49.173,95 €
Beispielhafte Darstellung eines erzeugten Leistungsverzeichnisses – keine realen Auftragsdaten.

Ablauf

Vier Schritte vom Plansatz zur Kalkulation

Jeder Schritt hinterlässt eine Spur: welches Blatt, welches Geschoss, welche Quelle. Was nicht gelesen werden konnte, bleibt im Ergebnis sichtbar statt zu verschwinden.

  • Pläne hochladen

    Grundrisse, Schnitte, Gründungs-, Statik- und Treppenpläne als PDF. Die Analyse startet direkt nach dem Upload.
  • Blätter einordnen

    Plankopf, Plannummer, Index und Maßstab werden je Blatt gelesen. Nicht auswertbare Blätter werden benannt.
  • Mengen messen

    Räume, Wände, Decken und Öffnungen werden aus der Zeichnungsgeometrie gemessen und dem Geschoss zugeordnet.
  • Positionen bewerten

    Positionen nach DIN 276 und VOB/C, bepreist aus dem Katalog. Ohne Katalogpreis bleibt die Position unbepreist.

Im Produkt

Das Ergebnis, wie es auf dem Schirm steht

Dokumente, Räume, Mengen und Kosten liegen in einem Vorgang auf einem Datenstand. Jede Zahl lässt sich bis auf das Blatt zurückverfolgen, aus dem sie stammt.

LeistungsverzeichnisBeispieldaten
Leistungsverzeichnis mit Menge, Einheitspreis, Gesamtpreis und den offenen Punkten je Position.

Beispiel im Detail ansehen

Nachweis

Woher jede Menge kommt

Jede Menge trägt zwei Angaben: woher sie stammt und was an ihr noch offen ist. Beides steht an der Position, nicht in einer Fußnote.

Gemessen
Fläche und Umfang stammen aus der Zeichnungsgeometrie – aus dem Polygon, nicht aus einer Annahme über die Raumform.
Aus dem Plan gelesen
Aus dem Text des Blattes übernommen: Raumstempel, Flächenangabe oder eine Liste im Plansatz.
Geschätzt
Aus einer DIN-typischen Annahme abgeleitet, weil der Plan die Angabe nicht enthält. Als Annahme gekennzeichnet.
Preis fehlt
Kein Katalogpreis hinterlegt. Die Position bleibt stehen, wird aber in keine Summe eingerechnet.
MengenermittlungBeispieldaten
Mengenermittlung: je Bauteil die Herleitung, das Quellblatt und die Herkunft der Menge.

Ist die Plangrundlage nicht gesichert, wird keine Angebotssumme ausgewiesen – weder auf dem Bildschirm noch im PDF noch im Export.

Module

Drei Module, ein Datenstand.

  • Leistungsverzeichnis

    Pläne hochladen, Mengen messen lassen, Positionen nach DIN 276 und VOB/C gegliedert erhalten.

    Jede Menge mit Herkunft: gemessen, aus dem Plan gelesen oder geschätzt.

  • Immobilienanalyse

    Bodenrichtwert per Klick auf die Karte, Kaufnebenkosten nach GNotKG und Grunderwerbsteuer, der geforderte Preis im Verhältnis zum Bodenrichtwert – aus amtlichen Quellen.

    Heute für Berlin. Eine Orientierung – ersetzt kein Gutachten einer sachverständigen Person.

  • Baukosten

    Jeder Einheitspreis stammt aus dem Katalog – mit Quelle und Stand. Keine erfundenen Preise.

    Fortschreibung mit dem Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes.

Grenzen

Was die Software nicht tut

  • Sie ersetzt die Prüfung durch die Kalkulation nicht. Das Ergebnis ist eine Grundlage, kein fertiges Angebot.
  • Sie rechnet im Angebots-, nicht im Abrechnungsstadium. Aufmaß und Abrechnung am Bau bleiben davon unberührt.
  • Die Immobilienanalyse deckt heute nur Berlin ab. Sie gibt eine Orientierung und ersetzt kein Verkehrswertgutachten.